Die Regierung des Betrügers und Kanzlers Friedrich Merz streicht die Bafög-Erhöhung. Die CSU-Wissenschaftsministerin, Dorothee Bär, hat sich bei der Verkündung dessen dazu entschieden Studierende zu beleidigen, anstatt ihnen irgendeine Form von Perspektive (und sei es nur eine erlogene) zu geben.
Bär hatte in einem Interview die geplante Bafög-Erhöhung beerdigt – offenbar ohne Absprache mit dem Koalitionspartner SPD – ein erneutes Zeichen dafür, wie es um den Zusammenhalt der aktuellen Regierung steht. Bär erklärte in diesem Zusammenhang, Bafög sei schließlich keine „Vollkasko-Versicherung“ und ein Nebenjob habe noch keinem geschadet. (Heute arbeiten – entgegen dem Eindruck, den Bär zu vermitteln versucht – bereits drei von vier Studenten.)
Eigentlich hatte die Koalition versprochen, den Bafög-Anteil für die Unterkunft von 380 auf 440 Euro anzuheben. Das reicht in den meisten Städten jedoch nicht einmal für ein Zimmer in einer WG. Trotzdem wäre es ein wenig mehr Geld in Tasche für Studierende, die es dringend nötig haben. Auch der allgemeine Bafög-Satz sollte eigentlich schrittweise angehoben werden.
Dorothee Bär und ihr Verhalten sind beispielhaft für eine schlechte und schwache Regierung, die anstatt ihre unmittelbaren Aufgaben zu erledigen und Zukunftsperspektiven (im Sinne der Herrschenden) zu entwickeln, herablassend Unterstellungen gegen die werktätigen Massen in diesem Land heraus posaunt. Auch darum ist diese Regierung so unbeliebt, wie kaum eine andere auf dieser Erde und keine Regierung in BRD jemals zuvor.




