Wir teilen hier eine inoffizielle Übersetzung eines Dokuments aus Ecuador zum Tag des Heldentums:
Im Namen der „Frente de Defensa de las Luchas del Pueblo“ (Front zur Verteidigung der Kämpfe des Volkes) und der „Frente Antiimperialista del Ecuador“ (Antiimperialistische Front Ecuadors) übermitteln wir unseren kämpferischen, revolutionären und internationalistischen Gruß anlässlich eines weiteren 19. Juni, dem Tag des Heldentums – einem Datum, das durch den stoischen Widerstand der Kriegsgefangenen in Peru mit Blut und Feuer besiegelt wurde, die sich am 19. Juni 1986 zur Verteidigung der Revolution und ihres Lebens gegen die Pläne der Reaktion rebellierten, sie auszulöschen und dem Volkskrieg einen entscheidenden Schlag zu versetzen.
An diesem feierlichen Anlass von großer historischer Bedeutung für die Kommunistische Partei Perus, den Volkskrieg sowie die unterdrückte Klasse und die unterdrückten Völker der Welt; erkennen wir den unerschütterlichen und stoischen Widerstand der Kriegsgefangenen an, die in den „leuchtenden Schützengräben des Kampfes“ – den „Gefängnissen Perus“ – inhaftiert sind, als klares Zeichen für die Kampfkraft und die Bereitschaft das Leben zu opfern, die diejenigen zeigen, die sich wahrhaftig dem Kampf, der Eroberung der Macht und der vernichtenden Niederlage des Imperialismus verschrieben haben.
Gerade anlässlich dieses Tages des Heldentums rufen wir die revolutionären, Volks-, Arbeiter-, Bauern-, Studenten-, Frauen-, Menschenrechts-, antiimperialistischen und demokratischen Organisationen der Welt dazu auf, am 19. Juni eine kämpferische internationale Kampagne der Anprangerung, Solidarität und politischen Forderungen gegen die Verbrechen des alten ecuadorianischen Staates zu starten.
Wir prangern vor dem Land und der Welt die grausamen Folterungen, sexuellen Übergriffe, Demütigungen, Isolation und erniedrigende Behandlungen an, denen der Genosse Omar Campoverde im Hochsicherheitsgefängnis „El Encuentro“ ausgesetzt war – einem wahren Konzentrationslager, das nach zionistischer Doktrin vom kriminellen Noboa-Regime geschaffen und aufrechterhalten wurde und heute ein brutaler Ausdruck der repressiven Politik des alten ecuadorianischen Staates ist.

Wir prangern ebenfalls die rechtswidrige Inhaftierung der Genossin Gabriela Gallardo und von Carlos Carguachi an, gegen die der alte Staat auf abscheuliche Weise vorgegangen ist, in der vergeblichen Absicht, ihren Kampfgeist zu brechen und den Volkskämpfern des Landes eine Einschüchterungsbotschaft zu senden.


Ebenso fordern wir kämpferisch, dass der bürokratische Großgrundbesitzerstaat Rechenschaft für das Verschwinden der Volkskämpferin Michelle Montenegro ablegt, die seit nunmehr acht Jahren vermisst wird und eine offene Wunde hinterlassen hat, verursacht durch Straflosigkeit, Unterdrückung und die Verachtung, die der alte Staat dem Leben des Volkes entgegenbringt.

Lasst uns die Welt wissen lassen, dass der Staat in Ecuador Kinder ermordet – wie im Fall der „Vier von Las Malvinas“ –, dass er sich mitschuldig macht an der kriminellen Gewalt, die unser Volk tagtäglich niedermetzelt, dass er Volkskämpfer unrechtmäßig vor Gericht stellt, sie verfolgt, inhaftiert, foltert und dem sicheren Tod aussetzt. Dass eben dieser alte Staat auch Volkskämpfer verschwinden lässt.
EWIGE EHRE UND RUHM DEN MÄRTYRERN DER LEUCHTENDEN SCHÜTZENGRÄBEN DES KAMPFES!
ES LEBE DER VOLKSKRIEG IN PERU!
EHRE UND RUHM DEN HELDEN UND HELDINNEN DES VOLKES!
ES LEBE DER TAG DES HELDENTUMS!
STOPPT DIE FOLTER AN OMAR CAMPOVERDE!
SOFORTIGE FREILASSUNG FÜR OMAR, CARLOS, GABRIELA UND ALLE IN ECUADOR INHAFTIERTEN REVOLUTIONÄRE!
AN MICHELLE: ES LEBE DIE, DIE SIE UNS ENTFÜHRT HABEN, ES LEBE DIE, DIE WIR ZURÜCKHABEN WOLLEN!




