Wir möchten an dieser Stelle eine Zusammenfassung verschiedener Ereignisse und Erklärung aus der Türkei mit euch teilen.

Ende Dezember kam es zu einem Angriff bewaffneter Lumpen auf einen Leser von Partizan. Ziel des Angriffes der Lumpenbande im Gazi-Bezirk Istanbul das von dem Partizan-Leser Asker Akkoç geführte Lokal „Munzurs Frühstückscafe“, bei dem Asker Akkoç durch Schüsse verletzt wurde. Bei dem Angriff strafen verletzten die Kugeln Akkoç an Hüfte, Armen und Beinen. Partizan und die demokratische und revolutionäre Zeitung „Yeni demokrasi“ informierten im Nachgang der Ereignisse das Akkoç aufgrund seines Aktivismus gegen fundamentalistische Gruppen und Sekten in der Nachbarschaft Ziel des Angriffes wurde.

Angriff auf Partizan leser
Bild des Eingangsbereich des angegriffenen Frühstückscafe

Das bewaffnete Lumpenangriffe Angriffe auf Revolutionäre verüben ist in der Türkei kein unübliches Phänomen, oft stehen diese Lumpenbanden unter direkter oder indirekter Instruktion durch den alten türkischen Staat der diese fördert und offen in Arbeiterviertel gegen Revolutionäre operieren lässt.

In einer darauf folgenden Erklärung von Partizan verurteilten sie den Angriff aufs schärfste und erklärten die Genossen entschieden das sie nicht erlauben werden das Lumpenbanden und Sekten mit konterrevolutionärer Gewalt die Revolutionäre, fortschrittlichen Menschen und Massen einschüchtern werden. Ebenfalls wieder bestätigte sich Partizan darin weiterhin zusammen mit dem Volk und Lesern wie Akkoç den Krieg gegen Elend, Verfall und Unmenschlichkeit kompromisslos weiterzuführen.

Im Januar diesen Jahres führte Partizan zusammen mit den Familien von Märtyrern und Gefangenen wie jedes Jahr eine Woche des Gedenkens an die Märtyrer der Partei und der Revolution durch in der u.a. die Gräber der gefallenen Genossen besucht wurde um ihnen würdevoll zu gedenken und ihr revolutionäres Beispiel zu ehren und hochzuhalten sowie von ihnen zu lernen alles für die Entwicklung der neudemokratischen Revolution in der Türkei und Nordkurdistan zu tun und die Arbeit der Märtyrer weiterzuführen.  Einen Tag vor den Besuchen und Gedenkveranstaltungen an den Gräbern der gefallenen Revolutionäre bedrängte die türkische Polizei die Familien der Märtyrer und blockierte die Zugänge der Friedhöfe um das lebendige Gedenken an die Revolutionäre zu verhindern. Dieses Vorgehen wiederholt sich in ähnlicher Form des öfteren in den letzten Jahren und wie jedes Jahr konnten die Revolutionäre und ihre Familien und Freunde nicht davon abgehalten werden die Friedhöfe zu besuchen und die Gedenkveranstaltungen durchzuführen.

Grabbesuch

Im Januar wurden auch zwei Erklärungen veröffentlicht die wir an dieser Stelle vorstellen wollen.

Das Politbüro des Zentralkomitee der Türkischen Kommunistischen Partei/Marxisten-Leninisten veröffentlichte eine Erklärung zum 100. Todestag des großen Lenin in der sie u.a. die zentrale Bedeutung des Volkskrieges als essentielle Strategie der Befreiung für die Revolution in der Türkei ausführen und ebenfalls auf die Woche in Gedenken an die Märtyrer der Partei und Revolution eingehen. Eine inoffizielle englische Übersetzung dieser Erklärung findet sich hier auf redherald.org.

TKPML Erklärung

Auch das Auslandskomitee der TKP/ML veröffentlichte zu diesem Anlass eine Erklärung, von der ebenfalls eine inoffizielle englische Übersetzung auf redherald.org zu finden ist.


Alle Bilder sind von redherald.org und yenidemokrasi34.net entnommen.