Erfolge des Jemen gegen Saudi Arabien: „Tor der Tränen“ dicht

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Erfolge des Jemen gegen Saudi Arabien: „Tor der Tränen“ dicht

Während Iran auf als Reaktion auf den Aggressionskrieg der USA den Handelsschiffsverkehr durch die Straße von Hormus blockiert, schlägt auf der anderen Seite der Jemen zu.

Die de-facto Regierung des Jemen, die „Helfer Gottes“, Ansar Allah, auch Huthis genannt, schlug jetzt gegen Saudi-Arabien und deren Marionetten im Jemen zu. Mit Raketen und Drohnen wurde Saudi-Arabien direkt attackiert. Getroffen wurden Einrichtungen unter anderem in Abha, Jizan, Najran und Khamis Mushait. Brände brachen an Ölförder- und Versorgungsanlagen aus. Auch die wichtige Jizan-Raffinerie wurde beschädigt. Die direkte Folge: Der Ölpreis sprang auf dem höchsten Stand seit Mai. Am Freitagmorgen kostete ein Barrel Öl der Marke Brent rund 105 US-Dollar.

Außerdem gibt es Berichte über eine gewaltige schwarze Rauchfahne südöstlich von Medina zu erkennen. Es ist anzunehmen, dass dieser Rauch von einem Brand der East-West-Pipeline herrührt. Diese Leitung transportiert saudisches Öl aus dem Osten des Landes quer durch die Wüste zum Hafen Yanbu am Roten Meer und ermöglicht damit Exporte unter Umgehung der Straße von Hormus.

Gleichzeitig rücken Kämpfer entlang der Küste des Roten Meeres gegen die Handlanger der Saudis vor. Nach verschiedenen Medienberichten wurde nun eine Insel in der Meerenge Bab al-Mandab („Tor der Tränen“) vom Jemen zurück erobert. Damit kontrolliert der Jemen nun die Route der Öltanker aus Westasien nach Europa. Rund sieben Prozent der weltweiten Ölproduktion passieren diese Meerenge.

Die Saudis gerieten wohl angesichts der Erfolge des Jemen in Panik. Kronprinz Mohammed bin Salman soll US-Präsident Donald Trump gleich zweimal angerufen haben, forderte das die USA Angriffe gegen den Jemen starten. Vorbei also die Träume der Saudis, die noch im Juli behaupteten, „mit der Huthi-Bedrohung selbst fertigzuwerden“.

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