Mit Anlass des nahenden 33. Jahrestages des Tag des Heldentums wurde am 15. Juni in Bremen eine Kundgebung für die Freiheit der politischen Gefangenen weltweit durchgeführt. Sie wurde organisiert und unterstützt von unterschiedlichen internationalistischen Organisationen aus verschiedenen Ländern. Es wurde internationale revolutionäre Musik gespielt, es wurden Zeitungen verkauft, Flugblätter verteilt und mehrere Reden gehalten, die unter anderem auf die Rolle der BRD bei der Repression der revolutionären Bewegung der Türkei, auf die Lage der revolutionären Gefangenen in Indien und auf die Notwendigkeit die antiimperialistische Bewegung in den imperialistischen Ländern zu stärken eingingen. Parolen wie „Freiheit für alle politischen Gefangenen!“, „Hoch die internationale Solidarität!“ und „Das wahre Gesicht ihrer Demokratie, Massenmörder das sind sie!“ wurden gerufen und einige Passanten solidarisierten sich mit der Kundgebung und blieben kurz stehen, um den Reden zu lauschen.

 

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Die Kundgebung, mit einem klaren internationalistischen Charakter in der Frage der politischen Gefangenen, war die erste ihrer Art in Bremen seit vielen Jahren. Somit war sie ein guter Impuls für die Entwicklung der antiimperialistischen Bewegung, im Sinne des proletarischen Internationalismus, im engsten Schulterschluss mit den Völkern der Welt. Dies ist eine wichtige Aufgabe, die sich den Revolutionären in der BRD stellt. Wie Lenin es bereits sagte: „Nicht vom Standpunkt „meines" Landes darf ich urteilen (denn so urteilt ein kläglicher Dummkopf, ein nationalistischer Spießer, der nicht versteht, daß er ein Spielzeug in den Händen der imperialistischen Bourgeoisie ist), sondern vom Standpunkt meiner Teilnahme an der Vorbereitung, der Propagierung, der Beschleunigung der proletarischen Weltrevolution. Das eben ist Internationalismus, das ist die Aufgabe eines Internationalisten, eines revolutionären Arbeiters, eines wirklichen Sozialisten.“ Somit müssen sich alle die sich in der BRD Kommunisten, Revolutionäre, Antiimperialisten usw. nennen überlegen, ob sie in ihrem eigenen kleinen Mikrokosmos gefangen sein wollen, um ihr eigenes Süppchen zu kochen, oder ob sie Teil des Kampfes der Völker der Welt sein wollen, einen wirklichen Internationalismus praktizieren wollen. Wollen sie letzteres, ist es notwendig, dass sie sich aktiv an solchen Aktivitäten beteiligen.

 

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