Dokumente

Am gestrigen Tag veröffentliche die Seite der norwegischen Genossen von Tjen Folket Media (TFM) mehrere wichtige Artikel und Berichte. Zum einen wurde einKurzbericht über eine Aktion die anlässlich des 33. Jahrestags des Tag des Heldentums durchgeführt wurde veröffentlicht, zusammen mit einem Bild von der Malung die in der Aktion in Oslo durchgeführt wurde: Unter dem Slogan "VIVA EL XXXIII ANIVERSARIO DE LA DIA DE HEROICIDAD - VIVA PCP - RED GREETINGS FROM NORWAY" ("Es lebe der XXXIII Jahrestag des Tag des Heldentums - Es lebe die KPP - Rote Grüße aus Norwegen") wurde eine große Wandmalung auf einem der Dächer der Stadt angebracht. Zum anderen, wurden gestern zwei englische Dokumente veröffentlicht: Das eine über die Frage des Postmodernismus, das andere ist eine wichtige Weiterführung des andauernden Zweilinienkampfes der durch einen Gastautor von TFM mit Jose Maria Sison geführt wird. Der Artikel mit dem Titel "Again in defence of the Universality of People’s War" ("Erneut in Verteidigung der Universalität des Volkskriegs") baut dabei auf die bisherige Diskussion (zwei Artikel von Sison, einer aus Norwegen) auf und findet sich in Englisch hier.

Am 23. Juni haben die Genossen von Struggle Sessions ein Gedicht mit dem Titel "For the Party and its little heart beat" ("Für die Partei und ihren kleinen Herzschlag veröffentlicht"), dessen Übersetzung und Original wir an dieser Stelle publizieren wollen:

Am Wochenende demonstrierten gut 40.000 Menschen in Aachen gegen den Klimawandel und 6.000 Aktivisten blockierten den Braunkohleabbau im rheinischen Braunkohlerevier. Insbesondere letztere entlarvten das angebliche Verständnis der deutschen Regierung für Umweltproteste als Heuchelei. Denn den Blockierern drohen harte Strafe, die von Oligopolen wie RWE in Auftrag gegeben und von der BRD-Justiz vollstreckt werden. Warum wird dort so hart durchgegriffen?

Aus Anlass der vorgestern von Genossen des Roten Stern Kollektivs aus der Schweiz veröffentlichten Übersetzung eines wichtigen Dokuments der (maoistischen) Kommunistischen Partei im Französischen Staat mit dem Titel „Das Leben des Vorsitzenden Gonzalo zu verteidigen bedeutet, den Maoismus zu verteidigen!“ spiegeln wir diese im Folgenden und drücken unsere Solidarität mit den Genossen aus.

Mit Anlass des 19. Juni - dem Tag des Heldentums - wurde in einem Essener Arbeiterstadtteil ein Transparent in Solidarität mit den revolutionären Gefangenen in Indien aufgehängt.

Am 19. Juni fand in Hamburg vor dem indischen Generalkonsulat eine Kundgebung für die Freiheit der politischen Gefangenen in Indien statt. An der Kundgebung beteiligten sich Revolutionäre aus der Türkei und der BRD. Durch die lauten Reden und Parolen kamen die Konsulat-Mitarbeiter nach draußen und forderten, dass die Kundgebung nicht direkt vor der Tür stehen sollte, was von den Teilnehmern der Kundgebung zurückgewiesen wurde. Es wurde offensichtlich, dass sie sich nicht wohl fühlten in ihrer Situation und uns am liebsten weggeschickt hätten. Die Handlungen und der Krieg des alten indischen Staates gegen das Volk wurde in Reden denunziert.

Für den Mord am Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke wurde am Montag der Neonazi Stephan E. festgenommen. Der hochrangige CDU-Politiker Lübcke wurde zum Feindbild von Neonazis, weil er die Flüchtlingspolitik der Merkelregierung öffentlich verteidigte. Sein Attentäter Stephan E. soll Verbindungen zu Combat 18, dem militärischen Arm von Blood and Honour, unterhalten haben. Auch für den NSU war Combat 18 prägend. Es gibt allerdings einen Unterschied zwischen der Tat von Stephan E. und dem NSU, E. Hat einen „führenden Repräsentanten des Staats“ (Seehofer) angegriffen, während es der NSU unmittelbar auf Migranten abgesehen hatte. Stephan E. ist seit seinem fünfzehnten Lebensjahr mit zahlreichen Mordversuchen gegen Migranten aufgefallen und wurde dafür nur in einem lächerlich geringen Maß verfolgt.

Zum 33. Jahrestag des Tages des Heldentums veröffentlichen wir eine (wörtliche) Übersetzung eines Gedichtes von José Valdivia Dominguez, genannt Jovaldo, der in den Leuchtenden Schützengräben des Kampfes am 19.06.1986 in El Frónton ermordet wurde.