DEM VOLKE DIENEN
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Österreich: Riesiger Protest gegen 12 Stunden Tag
Vergangenen Samstag, am 30. Juni, versammelten sich in Wien über 100.000 Leute um in einer Großdemonstration gegen die Einführung des 12 Stunden Tages zu protestieren. Aus allen Teilen des Landes beteiligten sich zig-Tausende Demonstranten und brachten ihren Zorn gegen die Regierung und ihre Bereitschaft zum Ausdruck, diesen Großangriff des Kapitals zurückzuschlagen. Neben vielen anderen Angriffen auf die ArbeiterInnen und die breiten Teile der Bevölkerung ist die Einführung des 12 Stunden Tages und der 60 Stunden Woche die Spitze des Eisberges. Vollkommen lächerlich erwies sich der Versuch der schwarz/blauen Bundesregierung die Massen mit Lügen wie der„Verankerung der Freiwilligkeit im Gesetz zum 12 Stunden Tag“ zu besänftigen: Es war die größte Demonstration seit fast 20 Jahren!
Nicht nur organisierte GewerschafterInnen beteiligten sich an dem Protest, viele unorganisierte Arbeiter, Schüler, Studenten, Migranten und auch Passanten beteiligten sich an dieser Demonstration. Der Plan der Gewerkschaftsführung und der mit ihr stark verbundenen SPÖ (Sozialdemokratische Partei Österreichs) diesen riesigen Protest für ihre eigenen Interessen, für ihre eigene gute Position zu benutzen, wird nicht einfach so durchgehen, wenn es die Revolutionäre und konsequenten Antifaschisten verstehen diese Rebellion weiterzuführen und als große Kraft im Kampf gegen das Kapital zu organisieren!
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Zwei imperialistische Lager über Asyllager
Seit die „Spiele“ von „Brot und Spiele“ dank dem WM-Aus wieder enden, müssen sich die bürgerlichen Medien weiter mit der Krise des Parlamentarismus befassen. Nachdem es nach der letzten Wahl bereits länger dauerte als je zuvor eine Regierung zu bilden, führen jetzt Widersprüche innerhalb der deutschen imperialistischen Großbourgeoisie immer mehr zu Konflikten zwischen der CSU und CDU.
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Neue Proteste gegen Korruption in Rumänien
In Rumänien gab es in den letzten Tagen wieder große Proteste gegen die Korruption der Regierung.
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- 200 Jahre Karl Marx
Aufruf der Genossen aus der Türkei zur 200. Jahre Feier
Genosses der Website ikk-online.org und verschiedene andere Genossen von unterschiedlichen türkishsprachigen Webseiten haben ihren Aufruf zur Feier des 200. Jahrestag der großen Karl Marx veröffentlicht. Im folgenden ihr Aufruf im Original:
Enternasyonal Proletaryanın Büyük Ustası Karl Marx`ın 200.Doğum Yılı Uluslararası bir etkinlikle kutlanacak!
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Armut im Alter
Eigentlich wäre der Ruhestand etwas auf das man sich freuen könnte. Man hat in der Regel um die 45 Jahre gearbeitet und muss nun nicht mehr jeden Tag auf die Anweisungen seiner Chefs oder Vorarbeiter hören. Aber natürlich macht die Arbeit auch etwas mit dem eigenen Körper, sie ist „produktive Verausgabung von menschlichem Hirn, Muskel, Nerv, Hand etc.“ wie Karl Marx sagt. Die Arbeiter verkaufen nicht ihren Körper sondern ihre Arbeitskraft auf Zeit. Aber an ihrer Arbeitskraft hängen sie ja körperlich dran. Und das macht auf Dauer kaputt. Denn zu jedem proletarischen Beruf gibt es auch die entsprechenden Berufskrankheiten. Wer immer nur am Band steht und die immer gleiche Bewegung ausführen muss wird Probleme mit den Gelenken und Sehnen bekommen. Das ständige stehen geht auf den Rücken. Genau so in der Pflege oder auf dem Bau wo gehoben werden muss. Chemikalien, Farbpartikel und andere Feinstoffe setzen sich in der Lunge ab, der ständige Lärm in der Kita oder der Werkshalle belasten das Gehör. Und so kann man sich glücklich schätzen wenn man mit 67 noch keine chronische Krankheit aufgrund seiner Arbeit hat.
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Der bürgerliche Staat schützt die Kinder nicht
In unserer Gesellschaft ist die Erziehung und Pflege von Kindern die Privatsache der Eltern. In Artikel 6 Absatz 2 des Grundgesetzes steht:„Pflege und Erziehung der Kinder sind das natürliche Recht der Eltern und die zuvörderst ihnen obliegende Pflicht. Über ihre Betätigung wacht die staatliche Gemeinschaft.“ Das bedeutet zum einen dass der Staat sich bis zu einem gewissen Rahmen aus der Erziehung und Pflege der Kinder heraus hält. Es bedeutet auch das jeder selbst schauen muss wie er die Erziehung seiner Kinder organisiert, wie er es hinbekommt Familie und Beruf unter einen Hut zu kriegen und was er seinen Kindern für Werte vermittelt. In dem Sozialgesetzbuch wird noch weiter ausgeführt ab wann der Staat in die Kindererziehung eingreift.
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- 200 Jahre Karl Marx
Noch mehr Eindrücke der Mobilisierung zur Feier 200 Jahre Karl Marx in Bremen
Wir dokumentieren mehrere Bilder von Wandzeitungen, die zur großen internationalen Feier in Bremen anlässlich des 200. Jubiläum der Geburt von Karl Marx mobilisieren. Sie wurden in verschiedenen zahlreichen Bremer Stadtteilen verklebt und tragen die Parole "Proletarier aller Länder, vereinigt euch!" in unterschiedlichen Sprachen. Auch an der Uni wurde ist schöne Propaganda aufgetaucht. Auch wenn die Wandzeitungen noch zum Sielwallhaus mobilisieren, denkt an den Infostand auf dem Hillmannplatz.
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Ukraine: Faschisten ermorden Roma
Am vergangenen Samstagabend griffen Faschisten der Organisation "Lemberg Jugend", die Teil der Maidan-Bewegung waren und im offen faschistischen Asow-Bataillon gegen die ukrainische Bevölkerung kämpfen, ein Roma-Lager in einem Vorort von Lwiw an.