Nachrichten

Im folgenden wollen wir einen Überblick über die Kämpfe der letzten Wochen in Lateinamerika geben.

Am 10. September berichtete die bürgerliche Presse, dass sich die Reaktion auf eine große taktische Offensive der Volksbefreiungsguerillaarmee (PLGA) im „Roten Korridor“ in den Bundesstaaten Chhattisgarh und Jharkhand vorbereitet. Sie soll 250 neue Kader gewonnen haben. Die Volksbefreiungsguerillaarmee wird von der Kommunistischen Partei Indiens (maoistisch) geführt.

Wir teilen dieses Video einer Aktion der Liga der armen Bauern (LCP) Brasiliens. Die LCP hat im Zuge des nationalen Bildungsstreiks im vergangenen August eine Straße in Januária, im Norden von Minas Gerais blockiert und mehrere Transparente mit sich geführt, darunter auch für Genossen Cleomar.

 

Am 7. September haben US-Amerikanische Revolutionäre der Antigentrifizierungsorganisation „Defend Boyle Heights“ lautstark und militant im Auftreten die Feierlichkeiten der Wiedereröffnung der „Nicodim Art Gallery“ gestört. Per Megaphon unterrichteten sie die Massen über den vorangegangenen und zwei Jahre andauernden Antigentrifizierungswiderstand. Dieser wurde nicht nur durch die revolutionären Aktivisten geführt, sondern besonders unter großer Teilnahme der ansässigen Community-Mitglieder. Deshalb musste die zuvor in den Boyle Heights ansässige Galerie dem Widerstand nachgeben und den Stadtteil damals verlassen - gleichwohl die Art Galerie den Fortgang aus den genannten Gründen bis heute dementiert.

Mit dem Vorwand eines durch die venezolanische Armee durchgeführten Manövers macht der Yankee-Imperialismus weiter gegen Venezuela mobil.

Am heutigen Tag nahmen weltweit hunderttausende an den Protesten gegen den vom Imperialismus verschuldeten Klimawandel statt. In der BRD alleine spricht die bürgerliche Presse von 1.4 Millionen Teilnehmern an verschiedenen Demos, darunter 100.000 in Berlin, 70.000 in Hamburg und 40.000 in München (die Veranstalter nennen jeweils noch höhere Zahlen).  Weltweit fanden Proteste an mehr als 5.000 Orten in 156 Ländern statt.

Im nächsten Jahr soll der verkauf von Agrarflächen in der Ukraine gestattet werden, so will die Bourgeoisie mehr Kapital ins Land holen. „Wir haben uns mit den Landwirten beraten und beschlossen, den Markt ab dem 1. Oktober nächsten Jahres zu öffnen“, sagte der neue Ministerpräsident Olexii Gontscharuk am Donnerstag bei einem Treffen mit ukrainischen Landwirten.

Wir teilen diesenArtikel von Genossen aus der Schweiz zum "Marsch fürs Leben":

 

Rund 1800 Aktivist*innen und Massen haben am vergangenen Samstag gekämpft und sich gewehrt, gegen Staat und Reaktion. Die Kämpfe fanden gegen den ultrareaktionären „Marsch fürs Läbe“ statt, der grösste Aufmarsch von rechten innerhalb des schweizer Staats, die von einem Grossaufgebot der Polizei verteidigt wurde.