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Zum 10. Jahrestages des Bestehens der Kommunistischen Partei Indiens (Maoisten) haben die Genossen einen Aufruf an das indische Volk veröffentlicht, in der sie es auffordert den Kampf gegen den Imperialismus zu verschärfen und die neudemokratische Revolution durchzuführen.

Zusätzlich hat am 27. September ein internationales Treffen zur Unterstützung des Volkskrieges  in Indien stattgefunden. Aus diesem Anlass dokumentieren wir hier die Rede des Bündnis gegen imperialistische Aggression, die auch in anderen Sprachen zu lesen ist.

Aus Anlass des 22. Jahrestages der Rede des Vorsitzenden Gonzalo hat die Kommunistische Partei Perus durch ihre unterschiedlichen Apparate verschiedene Aktionen in Peru durchgeführt. Auch die reaktionäre Presse berichtet über Aktionen in Lima.

Die Aktionen in Lima haben ein deutliches Gewicht auf den Wahlboykott, da dort zur Zeit die Wahlkampagne für die Bürgermeisterwahl läuft. Die reaktionäre Presse berichtet hauptsächlich von zwei Aktionen. So wurden zum einen an einer Jugendherberge im Viertel Ate Vitarte die Parolen „Wahlen nein. Volkskrieg ja. PCP. Lang lebe der Vorsitzende Gonzalo“ und daneben ein Hammer und Sichel entdeckt. Zum anderen wurden an der Universität Unión im Stadtteil Chosica über 200 Flugblätter mit der Propaganda „Gegen Repression und Genozid. Nicht wählen. Verteidigt und wendet den Marxismus-Leninismus-Maoismus an. Lang lebe der Vorsitzende Gonzalo“ gefunden. Zusätzlich gab es hier an einem Gebäude die Parole „Lang lebe der Vorsitzende Gonzalo“ und es wurden zwei rote Fahnen mit Hammer und Sichel angebracht, die mit Sprengfallen gesichert waren. Laut dem Bericht der reaktionären Presse fahndet die Polizei nach zwei Genossinen die an der Aktion beteiligt gewesen sein sollen.

Wie zuvor schon an anderen Orten in Südafrika gab es auch in Kirkwood ab dem 23. September massive Ausschreitungen. Neben brennenden Barrikaden und Steinwürfen wurde auch ein Gemeindezentrum niedergebrannt.
Auch hier sind die unmittelbaren Gründe für die Wut des Volkes die miserablen Zustände bei der Grundversorgung. Hier, wie auch bei anderen Protesten zuvor zeigen die Waffen des Volkes ihre Wirkung. Auch wenn den Aussagen kein Glauben geschenkt werden kann, hat der Staat sofort versprochen, die Mängel bei der Strom- und Wasserversorgung und anderen Dingen zu reduzieren.

Dr. Ermogenes Jacinto de Souza ist ein bekannter Anwalt des Volkes und ein Mitglied der Brasilianischen Vereinigung der Anwälte des Volkes. Er verbrachte sein Berufsleben mit der Verteidigung der armen Bauern die für ihr legitimes Recht, Land im Bundesstaat Rondônia im Brasilianischen Amazonasgebiet zu besitzen, gekämpft haben. Diese Gegend Brasiliens hat eine erhebliche Anzahl von geplanten, befohlenen und ausgeführten Morden von Gutsherren oder ihren Söldnern erlebt.

Niemand vergisst den Mord an Renato Nathan, einem Lehrer und den Bauern Élcio Machado, Gilson Gonçalves, und dutzenden Anderen. Die Grundherrn begehen diese Gräueltaten und kriminellen Handlungen aufgrund von Mangel an Rechtsstaatlichkeit und Haftung im Bundesstaat Rondônia. Mord mit völliger Straflosigkeit ist eine Tatsache in Rondônia. Die Staatsautoritäten haben versagt zu handeln. Die Justiz, Staatsanwaltschaft und Polizei eingeschlossen, waren zu beschäftigt, nach der Pfeife der Gutsherren zu tanzen. Sie sind institutionell korrupt und dienen und unterstützen die Gutsherrn um ihre Landraubstrategien fortzuführen. Dr. Ermogenes wurde bedroht und stark in der Ausführung seiner Pflichten als Anwalt eingeschränkt.

Nachdem über zehn Jahre hinweg die Partei „Indischer Nationalkongress“ im Dienste der Imperialisten den Krieg gegen das indische Volk und die Kommunistische Partei Indien (Maoisten) geführt hat und die großen Projekte des bürokratischen Kapitalismus durchgesetzt hat, ist seit diesem Jahr die stärkste parlamentarische Kraft die „Indische Volkspartei“. Sie hat 35% der Stimmen in einer Wahl bekommen, in der selbst nach offiziellen Angaben nur 66% der Bevölkerung teilgenommen haben. Die Möglichkeiten der Wahlmanipulation wurden zudem für diese Wahl extra erhöht, in dem der Wahlvorgang in vielen Gebieten direkt durch die Armee koordiniert wurde.

Am Mittwoch, den 10.09. wurde vor der Küste Maltas ein Flüchtlingsboot versenkt. Überlebende berichten, dass nachdem sich die Insassen geweigert hatten, in ein kleineres, weniger seetüchtiges Boot umzusteigen, es von den Schmugglern gerammt und versenkt wurde. Von den über 500 Flüchtlingen an Bord überlebten nur etwa 10 Menschen.
Dieser Vorfall übertrifft den letztjährigen vor der Insel Lampedusa noch an seiner Grausamkeit, die die Flüchtlinge trifft, für die der Tod durch Ertrinken die letzte Option geworden ist. Als Ergebnis der von der imperialistischen Ausbeutung geschaffenen unmöglichen Zustände in ihren Heimatländern bleibt ihnen keine andere Möglichkeit, als bei der Überquerung des Mittelmeers ihr Leben aufs Spiel zu setzen.

Um den Volkskrieg zu bekämpfen nutzt das Modi-Regime mittlerweile auch den Bombenterror gegen die Massen. In den Bundesstaaten Jharkhand und Bihar werden mit Helikoptern Bomben auf Dörfer geworfen, Bewohner getötet und Eigentum zerstört. Zusätzlich werden Schulen und andere Räume von Streitkräften besetzt und als Polizeiquartiere genutzt.
Seit Jahren spielt die Reaktion in Indien mit dem Gedanken an diese Methoden, nun scheint ihr verzweifelter Kampf gegen den Volkskrieg soweit zu sein, dass sie mit dem früheren Terror keine Erfolge mehr erzielt. Hier zeigt das hindu-faschistische Regime unter Modi wieder einmal sein wahres Gesicht aber auch mit der wahllosen Ermordung durch Bomben wird der Volkskrieg nicht aufzuhalten sein, egal wie massiv die Reaktion diese einsetzen wird.

Die Angriffe auf amtierende und ehemalige Amtsinhaber der libyschen Regierung setzen sich fort. Nachdem Anfang August der Polizeichef getötet wurde, wurde dieses mal ein ehemaliger Offizier der Luftwaffe von einer vermummten und bewaffneten Gruppe erschossen.
Dutzende weitere Militärs wurden in den letzten Monaten Opfer von Anschlägen, und das von Kämpfen erschütterte Land kommt auch sonst nicht zur Ruhe. Momentan sind die beiden größten Städte von islamischen Truppen besetzt (Tripolis) oder umkämpft (Bengazi), die Regierung hat sich mittlerweile nach Tobruk zurückgezogen.