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Nach mehrwöchigen Protesten und militanten Auseinandersetzungen haben Bergarbeiter in Kolumbien Ende vergangenen Monats einen großen Sieg im Kampf gegen die Illegalisierung ihrer Arbeit durch das kanadische Bergbauunternehmen Gran Colombia Gold in Zusammenarbeit mit der kolumbianischen Regierung errungen. Trotz Einsatzes von Sonderkommandos für Aufstandsbekämpfung, Scharfschützen, Ausgangssperre und drei ermordeten Demonstranten konnten Staat und Unternehmen den gerechtfertigten Kampf der Arbeiter letztendlich nicht brechen und musste den Forderungen nachgeben.

Aktivitäten gegen die Wahlwerbung aller möglicher bürgerlicher Parteien, insbesondere in Form von Zerstörung von Wahlplakten, nehmen massiv zu.

Die Reaktion verkündet in Indien, wann sie den Volkskrieg besiegt haben wird. Raman Singh, der Regierungschef Chhattisgarhs, erklärt: „Wir haben geschworen, Chhattisgarh vom der Gefahr des Naxalismus vor 2022 zu befreien und wir werden es tun.“
Er erklärte auch, bis 2022 Armut, Korruption, Terrorismus, Kommunalismus und das Kastentum ausgelöscht zu haben. Ob die Genossen bis 2022 den Volkskrieg zum Sieg geführt und den alten indischen Staat zerschlagen haben, ist nicht zu sagen. Aber was man mit Sicherheit sagen kann ist, dass sie damit die von der Reaktion versprochene Auslöschung von Armut, Korruption, Terrorismus, Kommunalismus und Kastentum nicht nur in Worten durchführen.

Dass der Volkskrieg, der von der Kommunistischen Partei Indiens (maoistisch) geführt wird, nicht zu besiegen ist, zeigen die Genossen auch mit ihren Aktionen, über die täglich in den bürgerlichen Zeitung berichtet wird. Eine Auswahl der Aktionen in den letzten zwei Wochen, über die die Reaktion berichtet, listen wir hier auf.

Wie weit der österreichische Imperialismus Bosnien und den Kosovo kontrolliert, zeigt eine Aussage des österreichischen Außenministers Sebastian Kurz vom 21. August im Handelsblatt. Dort meinte er, dass Frauen in Bosnien und im Kosovo dafür bezahlt werden würden, dass sie sich verschleiern, um das Stadtbild zu ändern.

Die Genossen der FERP stellen in einem kürzlich erschienen Artikel die Bedeutung und Notwendigkeit der Entwicklung von Volksfrauenbewegungen hervor. Wir begrüßen die Entwicklung des proletarischen Feminismus in Chile. Es folgt eine inoffizielle Übersetzung des Textes. 

Die Volksfrauenbewegung macht einen Sprung

Frauen in aller Welt entwickeln ihre revolutionäre Rolle und demonstrieren die Notwendigkeit von ihrer Beteiligung in dem Kampf für die Umwandlung von dieser alten und verrotteten Gesellschaft. Die lateinamerikanischen Frauen stehen dem in nichts nach.

In den USA resultieren sich verschärfende Widersprüche in zunehmenden Zusammenstößen bei Demonstrationen. Nach den Kämpfen in Charlottesville, bei denen eine Demonstrantin ermordet wurde, und vielen weiteren im vielen Teilen des Landes kam es in der vergangenen Woche zu Straßenkämpfen in Berkeley, Kalifornien.

Wir dokumentieren diese Bilder der Aktionvor der peruanischen Botschaft in São Paulo, Brasilien. Das Transparent der Frente Revolucionaria hat die Aufschrift: "Verteidigt das Leben und die Gesundheit des Vorsitzenden Gonzalo" .

Wir dokumentieren hier einen Aufruf zum Wahlboykott von Rote Wende Leipzig:

Es ist wieder soweit, unsere Straßen werden von inhaltsleerer Propaganda der bürgerlichen Parteien übersäht. Ob in unseren Briefkästen, an Laternen oder direkt an (Wahlkampf-)Ständen auf der Straße – überall werden uns Versprechen gemacht, die unser Leben in diesem Staat zu unseren Gunsten verbessern sollen. Denn die Herrschenden rufen mal wieder zu einer Wahl auf, genauer gesagt zur Bundestagswahl.