Nachrichten

Der von der Kommunistischen Partei Indiens (maoistisch) ausgerufene Bandh (bewaffneter Streik) gegen das Massaker in Malkangiri, der in den fünf Bundesstaaten Andhra Pradesh, Telangana, Odisha, Chhattisgarh und Maharashtra durchgeführt wurde, wurde effektiv umgesetzt und brachte unter anderem die Region Malkangiri zum Stillstand. Die Reaktion meldet dazu, dass in mehreren Regionen über 80% der Geschäfte und Einrichtungen geschlossen blieben und auch der Busverkehr eingestellt wurde.

 

Ende Oktober traten ca. 15000 ArbeiterInnen der rumänischen Post in den Streik. Der von der Regierung als „wilder Streik“ bezeichnete Protest der ArbeiterInnen, wurde nach den ersten Verhandlungen spontan weitergeführt, gegen den Willen der Gewerkschaftsführung, die sich mit einer Gehaltserhöhung von 100 Lei (das sind 22€) zufriedengeben wollte.

Moucine Fikri wollte 500 Kilogramm Schwertfisch verkaufen. Ein Vertreter der Fischereibehörde im Küstenort Al Hoceïma ließ die Ware beschlagnahmen und vernichten. Der Kleinhändler sprang in den Müllwagen, um die Schwertfische zu retten und wurde dort zerquetscht. Das Volk reagiert mit großen Protesten.

In Masar-i-Sharif wurde das Generalkonsulat der BRD angegriffen und massiv beschädigt. Mehrere Menschen wurden getötet, über hundert verletzt.

Wir dokumentieren hier einige Bilder von der Feier des 50. Jahrestages der Großen Proletarischen Kulturrevolution, die am 14. oktober in Rio de Janeiro, Brasilien, stattfand. Bei der Feier waren verschiedene Parteien und Organisationen aus Lateinamerika und der ganzen Welt anwesend. Einen Bericht auf Portugiesisch über die Veranstaltung ist hier zu finden.

Das Militär des alten peruanischen Staates plant eine massive Militäroffensive im VRAEM (valle de los ríos Apurímac, Ene y Mantaro – Tal der Flüsse Apurímac, Ene und Mantaro). Zu dieser Operation werden 24 Kampfhubschrauber aus verschiedenen Regionen Perus zusammengezogen. Im Detail kommen acht der Helikopter Callao, einer aus Trujillo, zwei aus San Ramón, vier aus Chorrillos, einer aus Cusco, drei aus Arequipa, einer aus Pucallpa, zwei aus Pichari, einer aus Moquegua und einer aus Piura. Die Helikopter bilden bei der Operation aber nur die Luftunterstützung, wie die Ausmaße des Einsatzes am Boden aussieht, verschweigt das Militär, sie beschreibt die Operation lediglich derart: „Der Krieg gegen die Terroristen des Tal der Flüsse Apurímac, Ene und Mantaro wird in eine Phase eintreten, aus der es kein Zurück geben wird.“

Mehrere bürgerliche indische Nachrichtensender und Zeitungen berichten, dass Varavara Rao in einem Interview ausgesagt hat, dass er Informationen bekommen hat, dass Akkiraju Haragopal alias Ramakrishna, genannt RK in Sicherheit ist.
Zuvor verneinten die Bullen wiederholt, dass er sich nicht in ihrer Gewalt befindet. Andere Medien verbreiten Gerüchte, dass seit dem Gefecht eine höhere Menge von medizinischen Utensilien von den Genossen bewegt wurde und schließen daraus, dass RK verletzt sein muss.

Protest von Arbeitern in Alto Maipo

Seit gestern befinden sich 2.000 Bauarbeiter und Bergleute in Alto Maipo im Streik. Was sie verlangen ist nicht nur eine bessere Bezahlung, sondern vor allem kämpfen sie darum, dass ihr (teilweise inexistenter) Arbeitsschutz verbessert wird. Allein bis jetzt kam es dort zu drei Todesfällen wegen mangelnder Arbeitsschutzmaßnahmen für die auch der deutsche Imperialismus verantwortlich ist.